Samstag, 28. August 2010

broncos

die broncos ladeten zu ihrer sommer-party in wiggiswil. das wetter war leider nicht so sommerig, was zur folge hatte, dass wir nicht draussen sondern in der bar drin spielten. wenig platz, dafür direkt vor/bei den leuten. auch nicht schlecht. problematisch war es nur für märu, den sound nicht allzu grob zu fahren. bekanntlich ist das schlagzeug allein schon ziemlich fett.
aber wie man märel kennt, er hat das einmal mehr souverän gemeistert und zum schluss tönte es doch ziemlich anständig.
die besucher trudelten langsam ein, und wir gönnten uns noch eine biker-tasche oder ein stück rössli um zu kräften zu kommen. dank der feinen knoblauch-sauce hatten wir dann auch stunden nach dem essen immer wieder zwischendurch kleine erinnerungen an das verspiesene - zum glück sitzt pasi zuhinterst ;)
item. wir haben ausnahmsweise wieder mal 2 sets gespielt, was sich im nachhinein als goldrichtige entscheidung herausstellte.
im ersten set waren die leute nämlich noch nicht ganz so arg in festlaune, abgesehen von ein paar ausnahmen. nicht dass es ihnen nicht gefallen hätte, denn die köpfe nickten schon etwas im takt, aber mehr war da noch nicht zu holen. also: in der mitte der setlist unterbrochen und 20 minuten später wieder losgelegt. und tatsächlich: schon war die stimmung ganz anders.
marco hatte zum ersten mal die gelegenheit, direkt an der bar zu spielen, was ihm sichtlich gefiel. und uns auch, denn jetzt stand er uns nicht die ganze zeit im weg rum und war bei sabrina an der bar versorgt. tiptop.
gegen hinten raus gab's dann noch das tnt mit mark als gast-sänger. ohne eier-klemmen in die hohen tonlagen (oder wie er sagt: klemmen mit den schenkeln).
da eine lady schon lange "sweet home alabama" wünschte, welches wir eigentlich gar nicht können, versucht emi dann doch noch auf dem bass aus, ob sie den lauf noch intus hat. vor jahren haben wir den schon mal gespielt, aber ohne marco, was vielleicht hier auch besser gewesen wäre. neinei, marco hat dann ein schönes solo drübergehauen, welches wir ihm nicht zugetraut hätten. also, zurück zum beginn: emi hat also mal rumgeklimpert, pasi dann mal vorsichtig den takt angeschlagen, mike kam irgendwie auch noch mit ein paar akkorden dazu und dann gings jam-mässig doch noch los. die lady hatte freude, wir auch, und réne aus dem unterland sang lauthals mit. schön.
nach dem obligatorischen keep-on-rocking abschluss hatten wir dann wirklich ein paar soweit, noch zugabe zu rufen; aber zu spät. ende feuer, durst löschen.
die zeit verging wie im flug, und irgendwann landeten dann alle im bett, irgendwo. und diesesmal wohl etwas früher als letztes wochenende.
tja, jetzt gibt's ne kurze pause, emi muss nächste woche ihr knie operieren und mitte september geht's dann wieder mal nach schwarzsee. da spielt dann emi wohl im sitzen. geht das überhaupt...?
bis dann
öntschein

Dienstag, 24. August 2010

es brennt!

das wochenende war im zeichen des anhängers: einmal füllen und dann ab auf die strasse.

am freitag, 20.8. waren wir in salavaux am strand zu gast. eine tolle kulisse und herrliches wetter erwartete uns am see.

gegen 21.00 durften wir die bühne stürmen. bald tauchte auf der bühne noemi auf, ein kleines kind, welche unbedingt mitsingen wollte. sie hat dann den ersten part von smoke übernommen - also, einfach mal drauflosgesungen - das publikum hat applaudiert und wir haben dann nochmals von vorne angefangen ;) leicht irritiert, versteht sich.

nach dem regulären set wollte das publikum dann doch noch etwas mehr, und so gab's noch 'ne zugabe inklusive einem bad im see. herrlich.

schön war auch, dass es nach dem gig wieder mal was zu essen gab. kohldampf!

am nächsten tag trafen wir uns bereits am nachmittag bei marco zuhause, um noch etwas beisammen zu sein. herrliches wetter und einen funktionierenden grill, was will man mehr. nach dem essen sind wir dann losgefahren: ab nach wil SG. doch eine rechte strecke bis dorthin, aber gemäss plan mussten wir erst um 00.30 spielen. somit reichte es gut kurz nach 19.00 abzufahren.

in wil angekommen waren wir überrascht: the order standen bereits auf der bühne und rockten wie gewohnt was das zeug hält. aber: viel zu früh. item. hiess für uns also früher spielen, dafür kein stress beim aufbau.

das publikum war auch nicht so zahlreich erschienen, wie es sich die veranstalter vom tuning-treffen erhofft haben. aber so ist's halt. für uns ändert sich nichts: spielen ist angesagt!

nach dem aufbau und soundcheck merkten wir schnell, dass das publikum, auch wenn in geringer zahl, dafür umso mehr mitgeht. schön, wieder einmal den beweis zu haben, dass es nicht an der masse von leuten, sondern von deren stimmung abhängt. wir hatten definitiv schon nach den ersten songs spass an der sache.

bei somebody, dem 4. song des sets, hat's dann auf einmal gepfiffen auf der bühne. märel, der ansonsten solche probleme schnell behebt, war irgendwie nicht fähig...aber halt - da schaute ich mal zu pasi ans schlagzeug nach hinten, und verdammt: die monitor-boxe brennt! "he, da brennt's; hat jemand einen feuerlöscher?" jetzt hat auch die band begriffen was passiert und unterbricht den song.

der erste kommt schon angerannt...mit einem bier in der hand. wollte er wirklich die brennende boxe mit einem halb-leeren bier löschen? egal, da er auf der treppe zur bühne stolperte (war wohl nicht das erste bier....) waren dann auch die letzten tropfen aus dem becher. kurz darauf kam dann aber der gewünschte feuerlöscher gezielt zum einsatz. die boxe wurde ausgetauscht und wir konnten im stechenden rauch weiterspielen. nicht schlecht, herr specht. soll mal jemand behaupten wir seien nicht heiss.

obwohl: bis jetzt hielt ich das wirklich für ein gerücht, dass eine boxe in flammen aufgehen kann. der beweis ist aber nun erbracht. merci wil!

tja, das set dann zu ende gespielt, abgebaut, und am sonntag morgen dann wieder im westen angekommen. kurze zeit zum erholen haben wir: bis nächsten freitag.

bis dann

die boxen-töter

p.s. foto folgt

Donnerstag, 12. August 2010

Brienz

lange drauf gefreut, und schwupps, schon war august. unser gig-monat!
die ganz harten unter uns haben sich schon am freitag nach brienz aufgemacht, und sahen am samstag ehrlich gesagt auch danach aus. trotz allem trauten wir ihnen, nachdem wir uns durch den stau nach brienz gekämpft hatten, den gig zu. schliesslich war erst morgens um 13.00, als wir mit dem aufbau hinter der bühne angefangen haben.
um 14.00 gab uns klopfi dann das ok, um auf der bühne loszulegen. mit den tollen fahrbaren untersätzen für drums und gitarrenboxen war das natürlich fix gemacht, und die stage-crew war ebenfalls sehr schnell und tifig bei der sache. schon bald konnten wir unseren "soundcheck-song" anstimmen, und märu regelte den mix für das riesige zelt. nach 20 minuten waren wir schon durch, und hatten jetzt also noch 10 minuten zeit. herrje! noch zeit um nervös zu werden! aber boumi sah natürlich unsere misere und sprang in die lücke. danach ging's aber los...
da es doch früh am nachmittag und herrliches wetter war, waren noch nicht so viele leute im zelt, einige direkt daneben am see. wir legten nichts-desto-trotz mit back 'gainst und rock'n'roll star los und die wirkung zeigte sich ziemlich bald. immer mehr interessierte wagten sich ins zelt, und bis am schluss hatten wir doch einige vor der bühne. sprich: wir sind sehr zufrieden. und diese brienzer konnten dann auch noch lärmen und singen. potz-tuusig. denn mir war vor den "zuschauer-teilen" in unseren songs schon etwas mulmig, denn eben: es war früh. aber das brienzer publikum hat mehr als erfüllt und uns wirklich super unterstützt! hammer!
nun, da waren wir. 16.00 uhr, und der gig ist schon vorbei. feierabend. das gibt's selten. und dementsprechend war es einmal schön, nach dem gig das feine essen zu geniessen und noch im backstage und vor der bühne die atmosphäre zu geniessen und die anderen bands zu begutachten. am späteren abend rockten dann noch ql die bühne, und wir schauten aus einer wunderbaren bar mit seeeeeehr feinen oliven dem treiben zu. und irgendwann hiess es dann auch für die öntscheiners "guet nacht".

fotos von brienz: partyguide